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Voralpenmarathon vs. Albmarathon 2013

Da ich dieses Jahr die Möglichkeit hatte, bei beiden Veranstaltungen, Voralpenmarathon und Albmarathon, teilzunehmen, habe ich mich dazu entschlossen beide Läufe in einen Bericht zu packen.

Das pass auch relativ gut, da sich die beiden Läufe vom Profil her rech ähnlich sind. Dann fangen wir doch gleich mal mit den Fakten an. Der Voralpenmarathon (VAM) fand diese Jahr am 22.09 und der Albmarathon am 26.10. statt
Hm, der Albmarathon ist etwas kürzer mit ca. 50 km und 1070 Hm laut Ausschreibung.

Was beide Läufen auch gemeinsam haben, ist die schöne Landschaft die man durchlaufen dar.
So verläuft die Strecke des VAM recht hügelig durch die Wiesen und Wälder westlich von Kempten.
Es erwartete mich eine Ausgesprochen schöne, typische “Voralpen-Strecke“, obwohl keine ‘richtigen’ Berge zu bewältigen sind, summieren sich die vielen Hügel doch zu ca. 1250 Höhenmeter auf – die natürlich rauf und runter gelaufen werden müssen. Vom Untergrund her gilt es ca. 25% kleine Asphaltstrassen, ca. 60% Wald- und Forstwege, ca. 15% Trails bzw. Wiesenwege zu bewältigen.

Start und Ziel sind in Kempten (in der Stadtbadstr. vor dem neuen Jufa Jugend- und Familiengästehaus gleich um die Ecke zum Cambomare).

Der Albmarathon besticht ebenfalls durch einen tolle Landschaft und einem Rundkurs über die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen mit Start und Ziel in Schwäbisch Gmünd.

Abkürzen der Strecke, was für mich nicht in Frage kam, gibt es bei beiden Läufen.
Beim VAM besteht die Möglichkeit kurz nach dem VP bei km 15 auf die kürzere 30 km Strecke umzusteigen.
Der Albmarathonläufer hat die Möglichkeit beim Km25, wenn man den Rechberg erklommen hat, mit Wertung auszusteigen und mit dem Bus zurück nach Schwäbisch Gmünd zu fahren.

Obwohl die Strecken recht ähnlich sind und die Profile sich im Großen und Ganzen nicht unterscheiden, verliefen die Läufe für mich doch total unterschiedlich.
Mit leichten Bedenken wegen des verkorksten VAM´s stand ich etwas angespannt am Start des Albmarathons… Aber ich hatte ja zuvor schon viele Bekannte getroffen, mit denen ich mich unterhalten konnte und somit hatte ich dann nicht so viel Zeit darüber nachzudenken. Um10 Uhr gings dann für uns alle auf die Strecke… Erstaunlicherweise hatte ich soft wieder jemanden zum Reden gefunden und so vergingen die ersten 10 km wie im Flug. Das Wetter war traumhaft und mein Körper machte dieses Mal auch mit und es stellten sich auch nach 20 und mehr keine größeren Probleme ein. Somit hab ich die 50 km einfach genossen und bin fröhlich dem Ziel entgegen gelaufen. Nach 4:46 Stunden war ich wieder in Schwäbisch Gmünd und war froh dass ich den VAM Fluch hinter mir lassen konnte ;-)

Mein Fazit: Beim VAM hatten die Veranstalter leider Pech bei der Zielverpflegung, diese wurde von einer Wespenplage nahezu unzugänglich gemacht. Bei Albmarathon hingegen gab es meines erachten etwas zu wenig Toiletten, was zu einer ewigen Wartezeit führte (was wohl dem Umbau des Gebäudes geschuldet war).
Dennoch sind beide Läufe sehr schön und sind es Wert sie gelaufen zu sein. Die Organisation ist bei beiden Läufen super, die Helfer sind nett und Freundlich. Ich werde beide bestimmt mal wieder in Angriff nehmen.

Autor:

Ich bin Andy, seit einigen Jahren ist Trailrunning meiner Leidenschaft. Dabei stehen nicht die Wettkämpfe und Platzierungen im Vordergrund. Mein Traum ist es, Orte auf der ganzen Welt zu erlaufen, je abgelegener desto besser. Das Erlebnis, einen Ort zu Fuß zu erreichen und dabei auch mal die eigenen Grenzen zu verschieben, ist so einmalig, dass ich es niemals wieder missen möchte. Gerne berichte ich euch von diesen Abenteuern und nehme euch mit in die Welt der Trails. "Design your life or your life designs you!"

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