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Dreiländereck-Marathon Lindau 2012

…oder auch “Die Regenschlacht vom Bodensee

Am Samstagnachmittag schien die Welt noch in Ordnung zu sein. Wir waren
in Lindau angekommen, haben uns noch ein leckeres Eis gegönnt, die
Startunterlagen abgeholt und sind dann gemütlich zur Pasta Party
gegangen.

Am Sonntag sollte die Welt dann doch ganz anders aussehen. Über Nacht hatte es zu regnen begonnen.
Je näher der Start rückte, umso mehr fing es an zu regnen.
Bei
ca 14 Grad standen wir mit einem Regenkondom übergezogen in der
Startaufstellung und warteten darauf dass es endlich los ging.
Wir, das sind
- Vanessa, die heute ihr Debüt über die Halbmarathon Strecke geben wird,
- Lissy, die ihre Zeit vom Vorjahr angreifen möchte,
- Robert, der heute sein Marathon Debüt gibt,
- Heike, bei ihrem 2. Marathon und
- Andy, der unbedingt die 3:30 im Marathon knacken möchte.

Während wir im Startblock standen, wechselte die Regenintensität von ordentlicher Schauer zu starker Regen und zurück.

Um
11 Uhr ging der erste Startblock auf die Strecke in 2 Minuten Abstand
wurden dann die restlichen 4 Blöcke auf die Strecke gelassen.

Die
Strecke selbst führt einen knappen Kilometer um die Lindauer Altstadt,
über die gesperrte Seebrücke, nahe dem Ufer des Bodensees gen
Süden über Lochau nach Bregenz.
Durch das Stadtzentrum, am Hafen
vorbei und durch die berühmte Freiluftbühne von Bregenz führt die
Strecke weiter um Bregenz herum, wo dann bei km 15, die Halbmarathon und
Marathonläufer getrennt werden. Für die Halbmarathonis geht es zurück
nach Bregenz, wo sie von den Zuschauen gefeiert ins Casino Stadion
einlaufen.
Für die Marathonis geht es auf eine eher einsam Strecke in Richtung Grenzort Höchst.
Der
Grenzübergang zwischen Höchst und St. Margrethen  ist
für mehrere Stunden für Fahrzeuge gesperrt, sodass wir völlig ungestört
die Grenze passieren können. Weiter geht es durch St. Margrethen und
dann zurück nach Bregenz, wo dann auch die Marathonis gefeiert von den
Zuschauern im Casino Stadion einlaufen dürfen.

Klatsch nass aber dennoch glücklich sind wir alle im Ziel angekommen
Aufgrund des Wetters konnten wir die  gute Zielverpflegung nur recht eingeschränkt in Anspruch nehmen, da es doch recht kalt war, wenn man mehrere Stunden im Regen unterwegs war.

Ein riesen Kompliment gehört aber den Zuschauern. Trotz der schlechten Witterung standen viele mit Regenkleidung und Schirmen an der Strecke und haben die Läuferinnen und Läufer angefeuert…ebenso gilt der Dank an alle Helfen an den VP´s die lange lange Zeit bei diesem Wetter durchhalten mussten, so dass  immer eine optimale Verpflegung so ca. alle 3 km zur Verfügung stand….  DANKE!!!!

Als Fazit bleibt zum Wetter noch zu sagen: Es regnete ordentlich. Aber nur die
erste Hälfte des Laufs. In der zweiten schüttete es dann. Wären wir  geschwommen, wären wir im Ziel auch nicht nasser
gewesen!!

Autor:

Ich bin Andy, seit einigen Jahren ist Trailrunning meiner Leidenschaft. Dabei stehen nicht die Wettkämpfe und Platzierungen im Vordergrund. Mein Traum ist es, Orte auf der ganzen Welt zu erlaufen, je abgelegener desto besser. Das Erlebnis, einen Ort zu Fuß zu erreichen und dabei auch mal die eigenen Grenzen zu verschieben, ist so einmalig, dass ich es niemals wieder missen möchte. Gerne berichte ich euch von diesen Abenteuern und nehme euch mit in die Welt der Trails. "Design your life or your life designs you!"

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