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6h Lauf in Fürth – 18.03.2012

Oh Happy Day- unter diesem Motto startete am 18.03.2012 zum 2. Mal der Marathon zum Welt-Down-Syndrom-Tag.

Es war für jeden etwas dabei – 6h Lauf, 6h Lauf Staffellauf,  Marathon, Halbmarathon oder Fan-Ticket.
Die Stimmung war Super, das Wetter nahezu genial…..

Die Strecke verlief durch den Südstadtpark in Fürth.
Es handelt
sich um eine 1,3152 km lange Runde, die in der Grünen Halle startet und
dann einmal um den besagten Park verläuft. Kurz bevor es wieder in die
Halle ging, war der Verpflegungsstand mit allerlei Köstlichkeiten
(Wasser, Iso, Tee, Obst, Brezeln, Kekse, Süßgebäck uvm.) aufgebaut.

Entlang der Strecke versammelten sich Zuschauer, die für eine schöne Stimmung sorgten.
In der Grünen Halle selber war richtig viel geboten. Jedes Mal beim
durchqueren konnte man als Läufer kurz die Stimmung aufsaugen. Des
Weiteren fand in der Halle die Zeitnahme statt. Es war zusätzlich eine
große Leinwand aufgebaut, auf der man jedes Mal beim durchlaufen der
Zeitnahmen seine aktuelle Platzierung, die gelaufen Kilometer sowie die
Rundenanzahl angezeigt bekam.
Ein toller Service wie ich finde.

Um 9 Uhr ging es also los. Ein großer Trott an Läufer setzt sich in
Bewegung. Die 6h Läufer Starten in der Halle, die Marathon und
Halbmarathon Teilnehmen starten außerhalb. Aber schon nach wenigen
Metern auf der Strecke finden alle Läufer zusammen.

Langsam ließ ich es angehen. Ich wollte ja schließlich sicher gehen,
dass ich die 6h auch ohne Pause durchstehe. Da es mein erster 6h Lauf
war, hatte ich auch kein Gefühl dafür, wie sich so etwas anfühlt.
Aber als Ziel hatte ich mir schon gesteckt,  über die Marathondistanz von 42,195 km zu kommen.

Die Stunden vergingen und es lief sehr gut. Das Schöne an so einem
Lauf ist, dass man nie alleine ist, in der Regel hat man immer jemand an
seiner Seite mit dem man sich unterhalten kann. Und wenn das Tempo eher
gemächlich ist, stellt auch eine Unterhaltung kein Problem dar.
In diesem Sinne auch danke an Thorsten für die 5.5 h, in denen wir gemeinsam die Runden gedreht haben.

Ich muss ehrlich gehstehen, nach ca. 5 Stunden merkte ich deutlich,
wie meiner Kräfte nachlassen. Machten wir in den ersten 4 Stunden nur
jede 3. oder 4. Runde eine Verpflegungsgehpause von ca 100 m, so
steigerte sich das in der letzten Stunde auf jede 2. Runde.

Man muss aber auch dazu sagen, ich verbesserte stetig und trotz der
Verpflegungszeiten meine Platzierung. Je länger der Lauf dauert umso
weiter kam ich nach vorne. War ich gegen Anfang des Laufs noch auf Platz
78 so verbesserte ich mich zeitweise zwischen der 5. und 6. Stunde auf
Platz 59.
Beharrlichkeit zahlt sich eben doch aus!

Schlussendlich ertönte nach 6 Stunden (nach meiner Uhr waren es 45
Sekunden zu früh) das Schlusssignal. Das bedeutet, stehen bleiben und
warten bis vom Veranstalter die Restmeter vermessen sind.

Stolz kann ich auf jeden Fall sein, es wurden denn doch 51.868 km,
ein 63. Gesamtplatz von 131 “6h-Läufern” und der 54. Platz unter den
Männern.

Für mich war es als 6 h Debütant ein gelungener Einstand.

Ein riesen Lob nochmal an Anita Kinle und alle Helfer, die diese
Lauf nun schon zum 2. mal möglich gemacht haben. Die Organisation war
Top und der gute Zweck, der im Mittelpunkt dieses Laufs steht, soll
keinesfalls in Vergessenheit geraten.

http://www.welt-down-syndrom-tag-lauf.de/

Vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr wieder.

Autor:

Ich bin Andy, seit einigen Jahren ist Trailrunning meiner Leidenschaft. Dabei stehen nicht die Wettkämpfe und Platzierungen im Vordergrund. Mein Traum ist es, Orte auf der ganzen Welt zu erlaufen, je abgelegener desto besser. Das Erlebnis, einen Ort zu Fuß zu erreichen und dabei auch mal die eigenen Grenzen zu verschieben, ist so einmalig, dass ich es niemals wieder missen möchte. Gerne berichte ich euch von diesen Abenteuern und nehme euch mit in die Welt der Trails. "Design your life or your life designs you!"

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