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22. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd am 27. Oktober 2012

……man nennt
ihn dieses Jahr auch den 1. Gmünder Winterlauf.

Die am frühen Morgen einsetzenden Schneefälle haben die Veranstalter aber
auch die Teilnehmer vor einige Herausforderungen gestellt.
Es werden unterschiedliche Strecken angeboten:
50 km
25 km
Staffeln
10 km
Bambini, Schüler und Jugendläufe

Ich bin um 8 Uhr am Samstagmorgen in Schwäbisch Gmünd angekommen. Um
diese Zeit war noch nicht viel los. Das Wettkampfzentrum befindet sich
im” Prediger” (das ehemalige Dominikanerkloster  von Schwäbisch Gmünd,
das heute als Kulturzentrum genutzt wird). Da ich mich spontan dazu
entscheiden habe, hier zu starten musst ich mich noch nachmelden. Da,
wie gesagt, noch nicht viel los war ging das sehr sehr flott, Formular
ausfüllen, 41 € bezahlen, Startunterlagen bekommen, fertig!
Danach
habe ich mir beim Bäcker ums Eck noch ein 2. Frühstück und einen Kaffee
gegönnt, was mit die Möglichkeit gab mit ein paar anderen Läufern zu
quatschen.

Um 10 Uhr ging es für die 50 und 25 km Läufer beim
Schneeregen auf die Strecke. Der Start ist in der Altstadt von
Schwäbisch Gmünd, diese Jahr in der Bockgasse.
Bei der 50 km Strecke gilt es, die 3 Kaiserberge zu erlaufen.
Die Drei Kaiserberge
Hohenstaufen (684 m ü. NN), Rechberg (707 m) und Stuifen (757 m) sind
Zeugenberge der Schwäbischen Alb und bilden eine markante Dreiergruppe
zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd, die weithin sichtbar das
Landschaftsbild prägt.

Zunächst führt der Kurs westwärts entlang des Remstals und biegt dann nach Süden in das Beutental
ab. Nach einem ersten Anstieg gelangt man zum Wäscherschloß und dann
nach Wäschenbeuren. Von dort geht es auf den Gipfel des Hohenstaufen,
den man nach 18 km erreicht.
Auf dem Aasrücken geht es ostwärts zum
Rechberg, auf dessen Gipfel man die Hälfte der Strecke und ca. 780
Höhenmeter bewältigt hat.
Bei der 25 km Strecke ist auf dem Rechberg
(707 m) Schluß, von hier aus kann man mit dem Bus wieder zurück nach
Schwäbisch Gmünd fahren.

Die Ultramarathonläufer erwartet kurz danach ein weiterer steiler
Anstieg auf den Stuifen.  Danach geht es über Waldstetten und Straßdorf
zur „Klepperlestrasse“, der ehemaligen Trasse der Hohenstaufenbahn, über die man nach Gmünd zurückkehrt.  Das Ziel befand sich wiedrer in der Bockgasse in Schwäbsich Gmünd.

Insgesamt sind für die Ultramarathonläufer 1.070 Höhenmeter zu überwinden.

Ich
empfand die Streckenführung schon als sehr Anspruchsvoll, vorallem der
Aufstieg zum Rechberg und zum Stuifen hat es in sich. Dazu kam, dass es
ab Wäscherschloß konstant geschneit hat, was die zu bewältigende
Naturwege nur sehr schwer zum Laufen machen. Auch die ständige Kälte,
der Schnee, der einem ständig  und mit Wucht aus alle möglichen
Richtungen ins Gesicht und auf den Körper wehte, war  doch eine
Herausforderung für den Kopf und den Körper.  

Was mir aufgefallen
ist, dass viele Läufer mit schlechter und doch ungeeigneter Kleidung
unterwegs waren. Das hat für viele mit Sicherheit zu einem frühzeitigen
Ende des Laufes geführt.

Ich selbst bin recht gut durch gekommen,
allerdings hat die Kälte und die ständigen auf und ab Passagen meiner
Muskulatur ganz schön zugesetzt, was dazu führte, dass die
unterschiedlichen Muskeln von Zeit zu Zeit einfach zu gemacht haben,
leider.
Ich bin dennoch durchgekommen und das war die Hauptsache.

Am
Ende stehen
5:19:31 auf der Uhr -  dafür, dass ich ohne Ambitionen, sondern
nur “Just for Fun” gestartet bin, bin ich durchaus zufrieden und mit
Stolz erfüllt, wieder etwas besonders (für mich) geschafft zu haben.

Ein riesen Kompliment gilt auch den freiwilligen Helfern an den VPs und der Strecke. Ihr hat euch super viel Mühe gegeben uns immer wieder aufzubauen und ihr musstet selber Stundenlang in der Kälte ausharren!! DANKE!!!

Autor:

Ich bin Andy, seit einigen Jahren ist Trailrunning meiner Leidenschaft. Dabei stehen nicht die Wettkämpfe und Platzierungen im Vordergrund. Mein Traum ist es, Orte auf der ganzen Welt zu erlaufen, je abgelegener desto besser. Das Erlebnis, einen Ort zu Fuß zu erreichen und dabei auch mal die eigenen Grenzen zu verschieben, ist so einmalig, dass ich es niemals wieder missen möchte. Gerne berichte ich euch von diesen Abenteuern und nehme euch mit in die Welt der Trails. "Design your life or your life designs you!"

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